„Der ehrliche Finder“ von Lize Spit

Eine Novelle als Auftragsarbeit. In den Niederlanden und in Flandern findet jedes Jahr die „Bücherwoche“ statt. In dieser Woche gibt es für die Kunden ein Bücherwochengeschenk, wenn sie in einer niederländischen oder flämischen Buchhandlung ein niederländisches Buch kaufen. Es sind übrigens häufig Schriftsteller*innen von Format, die den Auftrag erhalten zu einem bestimmten Thema eine Geschichte … Weiterlesen

„Ich bin nicht da“ von Lize Spit

Es geht um die intensive Liebe zwischen Leo und Simon, aber Leo muss eines Tages feststellen, dass Simon psychisch krank ist. Er ist manisch und leidet unter Paranoia. Die Situation spitzt sich extrem zu, so dass Leo erkennen muss, dass sie Simon zwar liebt, aber ihm nicht helfen kann und er sogar gefährlich für sie … Weiterlesen

„Und es schmilzt“ von Lize Spit

Ein wortwörtlich erschütternder Roman, in dem es um Eva geht, die mit einem Eisblock im Kofferraum in den Ort ihrer Kindheit zurückfährt und dort ihren Dämonen der Vergangenheit begegnet: Die Erinnerung an ihre betrunkene Mutter und an den tyrannischen Vater und vor allem an die Menschen, von denen sie glaubte, es seien ihre Freunde, die … Weiterlesen

„Zwischen uns und morgen“ von Peter Zantingh

Robin hat sich am Morgen mit seiner Freundin Tess gestritten. Man weiß zu Beginn nicht, was zwischen den beiden vorgefallen ist, und merkt nur die Dringlichkeit, die für den jungen Mann geboten ist, sofort aufzubrechen und seiner Lebensgefährtin zu folgen. Tess ist Illustratorin und auf dem Weg zu einer Buchvorstellung in Süddeutschland. Robin will ihr … Weiterlesen

„Nach Mattias“ von Peter Zantingh

Der Roman erschien im Februar 2020 und ist, meiner Meinung nach, Corona zum Opfer gefallen. Mich hatte dieser Roman damals zutiefst beeindruckt. In mehreren Episoden wird von unterschiedlichen Menschen erzählt, wie sie nach dem Tod von Mattias weiterleben. Es sind Menschen, die Mattias unterschiedlich nah standen und so setzt sich aus all diesen Erzählungen für … Weiterlesen

„Das Attentat“ von Harry Mulisch

Harry Mulisch wurde 1927 geboren. Sein Vater war für die Arisierung jüdischen Eigentums zuständig und seine Mutter war Jüdin. Die beiden ließen sich scheiden, aber sein Vater konnte, aufgrund seiner Kollaboration mit den Nazis, seiner Ex-Frau und seinem Sohn das Leben retten. Allerdings wurden alle anderen Familienmitglieder mütterlicherseits deportiert. Dass Mulisch in diesem extremen Spannungsfeld … Weiterlesen

„Die Entdeckung des Himmels“ von Harry Mulisch

Eines meiner Lieblingsbücher! Ein fast 900 Seiten starker Roman, der in, man kann schon fast sagen „ausufernder“ Art und Weise, ganz große Themen behandelt, nämlich Freundschaft und Liebe; Wissenschaft und Religion; Gott und Teufel und Leben und Sterben. Im Mittelpunkt des Romans steht die Männerfreundschaft zwischen Max Delius und Onno Quist. Max ist Astronom und Frauenheld … Weiterlesen

Das Feuer im Bootshaus

Also, ich liebe Bücher von Kristina Ohlsson! Die schwedische Bestseller-Autorin ist vor längerer Zeit mit ihrer Thrillerreihe um die Ermittlerin Fredrika Bergman, beginnend mit Buch „Aschenputtel“, weit über die Grenzen Skandinaviens bekannt geworden.Mittlerweile schreibt sie eine andere Art von Kriminalroman. Im Fokus steht der sympathische August Strindberg, der eine Führungsposition in Stockholm gekündigt hat, um in … Weiterlesen

„Das Papageienbuch“ herausgegeben von Wolfgang Morgenroth

Das Papageienbuch ist ein Muss für Fabel- und Märchenliebhaber und für Verehrer besonders schöner Bücher.  Der Kaufmann Madanasena muss auf Reisen gehen und seine Ehefrau Prabhawati zurücklassen. Er weiß, dass sie sich ohne ihn langweilt und sich zudem in einen schönen Fürstensohn verguckt hat, und schenkt ihr deshalb zum Abschied einen Papageien. Die Kaufmannsfrau ahnt … Weiterlesen