Literaturabend „Erleben – Erfinden – Erfreuen“

Ich möchte Sie auf einen ganz besonderen Literaturabend aufmerksam machen! Teilnehmer*innen der Schreibseminare in Polen aus den Jahren 2024 und 2025 präsentieren ihre dort entstandenen Texte und gewähren spannende Einblicke in ihre kreative Arbeit. Ein besonderes Highlight des Abends: Elisabeth Tondera berichtet anschaulich von der Entstehung der Idee bis hin zur Durchführung der Seminare und … Weiterlesen

„Im Licht der Lofoten“ von Sophie van der Linden

Der Roman „Im Licht der Lofoten“ von Sophie van der Linden erzählt von der schwedischen Malerin Anna Boberg und ihrem Streben, jenes eine Bild zu malen, das ihr endlich auch in Schweden die Anerkennung bringen soll, die sie in Frankreich und Italien längst erfahren hat. Anna Boberg, 1864 in Stockholm geboren, begann vergleichsweise spät, professionell zu malen. Sie war vielseitig begabt, … Weiterlesen

Literarische Buchvorstellung „SIE“ – Ein inspirierender Abend in Lingen

Am 19. März fand meine literarische Buchvorstellung „SIE“ bereits zum zweiten Mal statt – diesmal als Heimspiel vor rund 30 Gästen im Entdeckerraum der Kunst- und Buchhandlung Blanke in der Lingener Burgstraße. Im Mittelpunkt des Abends standen Romane, die im Frühjahr 2026 erschienen sind. Ziel der Veranstaltung war es, die Geschichten lebendig werden zu lassen … Weiterlesen

„Eine Geschichte der Sehnsucht“ von Ben Shattuck

In dieses Buch habe ich mich schockverliebt. Nur etwa anderthalb Stunden Lesezeit – und doch lässt es mich nicht mehr los. Nach „Die Geschichte des Klangs“ erscheint nun ein neuer schmaler Band von Ben Shattuck. Wieder zeigt sich: Literarische Größe bemisst sich nicht an der Seitenzahl. Auf kaum achtzig Seiten entfaltet Shattuck eine Geschichte, die … Weiterlesen

„Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ von Alena Schröder

Mit „Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ legt Alena Schröder den Abschluss ihrer Familien-Trilogie vor – nach „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ und „Bei euch ist es immer so unheimlich still“. Auch ohne Kenntnis der beiden Vorgänger lässt sich dieser Roman mühelos lesen: Die Geschichte ist in sich geschlossen, verständlich … Weiterlesen

„Donnersonntage“ von Marie Molsberg

„Donnersonntage“ von Marie Molsberg 1969: Die erste Mondlandung durch Apollo 11 begeistert die Welt, mehr als 400.000 Menschen pilgern zum Woodstock, in der Bundesrepublik gehen Studenten auf die Straße und Frauen kämpfen selbstbewusst für ihre Rechte. All das scheint im Westerwaldort Brunnenbach noch keine Rolle zu spielen. Hier herrschen klare Regeln, feste Moralvorstellungen und eine soziale Kontrolle, der … Weiterlesen

„Die Liebe, später“ von Gisa Klönne

Mit großer Feinfühligkeit und literarischer Ruhe erzählt Gisa Klönne von einer Ehe im Umbruch, von Krankheit als existenzieller Zäsur und von der leisen, oft schmerzhaften Suche nach sich selbst in der zweiten Lebenshälfte. Im Mittelpunkt steht Kora von Stein, Anfang sechzig, erfolgreiche Journalistin, glücklich verheiratet – scheinbar angekommen. Doch nach einer lebensrettenden Herzoperation findet Kora … Weiterlesen

„Die Riesinnen“ von Hannah Häffner

Mit „Die Riesinnen“ ist Hannah Häffner ein bemerkenswert kraftvoller Roman gelungen – weit mehr als ein Heimatroman oder eine klassische Generationenerzählung. Vielmehr ist es ein vielschichtiges, sprachgewaltiges Porträt dreier Frauen, die ihren eigenen Maßstab für Freiheit entwickeln. Ich würde dieses Buch durchaus in einem Atemzug mit den Romanen von Dörte Hansen nennen. Angesiedelt ist die … Weiterlesen

„Tage des Lichts“ von Megan Hunter

Ich bin ein großer Fan von Megan Hunter und habe bereits ihre beiden vorangegangenen Romane – „Die Harpyie“ und „Vom Ende an“ – mit Begeisterung gelesen. Für beide spreche ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung aus – allerdings nicht, ohne zu erwähnen, dass sie inhaltlich wie sprachlich keine Bücher zum „Nebenbei-Weglesen“ sind. Hunters Texte verlangen Aufmerksamkeit, Offenheit … Weiterlesen