„Tage des Lichts“ von Megan Hunter

Ich bin ein großer Fan von Megan Hunter und habe bereits ihre beiden vorangegangenen Romane – „Die Harpyie“ und „Vom Ende an“ – mit Begeisterung gelesen. Für beide spreche ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung aus – allerdings nicht, ohne zu erwähnen, dass sie inhaltlich wie sprachlich keine Bücher zum „Nebenbei-Weglesen“ sind. Hunters Texte verlangen Aufmerksamkeit, Offenheit … Weiterlesen

Literarische Buchvorstellung im Blanke Entdeckerraum

Unter dem Motto „SIE“ stelle ich Ihnen eine kleine, sehr persönliche Auswahl aktueller Romane vor. Im Mittelpunkt stehen Frauen, die sich behaupten, die wachsen, zweifeln, kämpfen – und ihren eigenen Weg gehen. Geschichten von Stärke, Verletzlichkeit und Aufbruch. Die meisten der vorgestellten Bücher sind im ersten Halbjahr 2026 erschienen – lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie neue Lieblingslektüre! … Weiterlesen

Rückblick auf die Veranstaltung „Frauen, die uns bewegen“ – 10. März 2026 im Haus Ringerbrüggen, Emlichheim

Ein inspirierender und sehr besonderer Abend liegt hinter mir. Am 10. März durfte ich im Haus Ringerbrüggen in Emlichheim vor rund 60 Gästen meine Veranstaltung „SIE – Frauen, die uns bewegen“ gestalten – und die vollen Reihen aufmerksamer Zuhörer*innen hat diesen Abend zu etwas ganz Besonderem gemacht. Im Mittelpunkt standen Romane, die im Frühjahr 2026 erschienen sind. … Weiterlesen

„Alexander“ von Ferdinand von Schirach

Für mich bestand kein Zweifel: Als ich hörte, dass Ferdinand von Schirach ein Kinderbuch geschrieben hat, musste ich es lesen. Und was soll ich sagen? Ich finde, ihm ist ein kluges, warmherziges und schnörkellos erzähltes Buch gelungen, das zugleich von großer gesellschaftlicher Aktualität ist. Im beeindruckenden ersten Kinderbuch eines Autors, der bislang vor allem für … Weiterlesen

„Der andere Arthur“ von Liz Moore

Der kürzlich auf Deutsch erschienene Roman Der andere Arthur von Liz Moore weckte sofort mein Interesse. Nach den beiden erfolgreichen, deutlich spannungsorientierten Romanen Long Bright River und Der Gott des Waldes schlägt Moore hier einen ganz anderen Ton an: sie schreibt still und eindringlich über Einsamkeit – ohne Pathos, ohne melodramatische Zuspitzung, dafür mit psychologischer Genauigkeit und großer Empathie für ihre … Weiterlesen

„Wenn die Kraniche nach Süden ziehen“ von Lisa Ridzén

Ich verrate kein Geheimnis, wenn ich von meiner Liebe zu Schweden spreche – zu seiner Landschaft, seinen Menschen und zu jenen Geschichten, die mit Wärme und Menschlichkeit tief ins Herz treffen. Umso größer ist meine Freude, dass mit „Wenn die Kraniche nach Süden ziehen“ von Lisa Ridzén ein Roman erscheint, der genau in diese besondere Liga schwedischer Erzählkunst gehört, … Weiterlesen

„Was nicht gesagt werden kann“ von David Szalay

Vorneweg: Ich habe dieses Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen. Es hat mich von der ersten Seite an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Inhaltlich lässt sich der Roman knapp zusammenfassen: Ein Mann aus sozial schwachen Verhältnissen arbeitet sich nach oben, erlangt materiellen Wohlstand – und verliert schließlich alles. Doch Szalay erzählt diese klassische Aufstieg-und-Fall-Geschichte ohne … Weiterlesen

„Die Verlorene“ von Miriam Georg

Miriam Georg führt uns mit „Die Verlorene“ nach Schlesien. Entstanden ist ein eindrucksvolles Familienepos, das Vergangenheit und Gegenwart kunstvoll miteinander verwebt und dabei große Themen wie Krieg, Schuld, Liebe, Vertreibung und Trauma behandelt. Ausgangspunkt der Geschichte ist die Gegenwart: Nach dem Tod ihrer Großmutter Änne entdeckt Laura, dass diese ihr Leben lang geschwiegen hat – über ihre … Weiterlesen

„Man badet nicht in der Loire“ von Guillaume Nail

Es gibt Bücher, die einen erschüttern – weil sie schonungslos sind, weil sie wehtun und weil sie Wahrheiten zeigen, denen man sich kaum entziehen kann. Und doch besitzen sie eine solche literarische Kraft, dass sie einen selbst nach der letzten Seite nicht loslassen. Guillaume Nails Roman Man badet nicht in der Loire ist ein solches Buch: hart, … Weiterlesen