„Tage des Lichts“ von Megan Hunter

Ich bin ein großer Fan von Megan Hunter und habe bereits ihre beiden vorangegangenen Romane – „Die Harpyie“ und „Vom Ende an“ – mit Begeisterung gelesen. Für beide spreche ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung aus – allerdings nicht, ohne zu erwähnen, dass sie inhaltlich wie sprachlich keine Bücher zum „Nebenbei-Weglesen“ sind. Hunters Texte verlangen Aufmerksamkeit, Offenheit … Weiterlesen

„Alexander“ von Ferdinand von Schirach

Für mich bestand kein Zweifel: Als ich hörte, dass Ferdinand von Schirach ein Kinderbuch geschrieben hat, musste ich es lesen. Und was soll ich sagen? Ich finde, ihm ist ein kluges, warmherziges und schnörkellos erzähltes Buch gelungen, das zugleich von großer gesellschaftlicher Aktualität ist. Im beeindruckenden ersten Kinderbuch eines Autors, der bislang vor allem für … Weiterlesen

„Der andere Arthur“ von Liz Moore

Der kürzlich auf Deutsch erschienene Roman Der andere Arthur von Liz Moore weckte sofort mein Interesse. Nach den beiden erfolgreichen, deutlich spannungsorientierten Romanen Long Bright River und Der Gott des Waldes schlägt Moore hier einen ganz anderen Ton an: sie schreibt still und eindringlich über Einsamkeit – ohne Pathos, ohne melodramatische Zuspitzung, dafür mit psychologischer Genauigkeit und großer Empathie für ihre … Weiterlesen

„Wenn die Kraniche nach Süden ziehen“ von Lisa Ridzén

Ich verrate kein Geheimnis, wenn ich von meiner Liebe zu Schweden spreche – zu seiner Landschaft, seinen Menschen und zu jenen Geschichten, die mit Wärme und Menschlichkeit tief ins Herz treffen. Umso größer ist meine Freude, dass mit „Wenn die Kraniche nach Süden ziehen“ von Lisa Ridzén ein Roman erscheint, der genau in diese besondere Liga schwedischer Erzählkunst gehört, … Weiterlesen

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